Am 18. Februar 2025 geriet das RoRo-Schiff Grande Brasile auf dem Weg von Belgien nach Frankreich in Brand. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich das Schiff etwa 15 Seemeilen vor der Küste von Ramsgate, England. Das Feuer verursachte erhebliche Schäden an der Ladung des Schiffes und erforderte einen internationalen Notfalleinsatz.
Bergungsteams aus Frankreich, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich halfen bei der Bewältigung des Notfalls und der Stabilisierung des Schiffes.
Aufgrund der Erfahrungen, die Koole bereits bei der Sanierung des Fremantle Highway gesammelt hatte, wurde Koole mit dem Abtransport und der Verarbeitung der Ladung an Bord beauftragt. Auf dem Schiff befanden sich etwa 917 Fahrzeuge. Davon waren 472 Fahrzeuge schwer verbrannt und wurden als Totalschaden eingestuft, während die übrigen Fahrzeuge nur minimale Schäden erlitten.
Fahrzeuge mit kleineren Schäden wurden mit einer Kombination aus einer mobilen Waschanlage und Hochdruckreinigern sorgfältig gereinigt, bevor sie sicher ausgeladen wurden. Die unbeschädigten Fahrzeuge auf den unteren Decks waren von Rauch, Feuer oder Löschwasser nicht betroffen. Diese Fahrzeuge wurden vom Schiff gefahren und sicher am Terminal abgeliefert.
Ausgebrannte Fahrzeugwracks wurden mit Bobcats, Baggern und mechanischen Greifern geborgen und anschließend zum Recycling auf einen Lastkahn verladen.
Nachdem alle Fahrzeuge entfernt worden waren, reinigte das Koole-Personal die Ladedecks des Schiffes. Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Grande Brasile als bereit für ihre Reise in die Türkei erklärt, wo sie demontiert und außer Dienst gestellt werden sollte.

